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HAUT

2006  2007  2008  2009  2010  2011  

Ausgaben: 01/2007  02/2007  03/2007  04/2007  05/2007  06/2007  

  • Dermatosen im Analbereich

    Anale Erkrankungen sind nicht selten. Kommt der Patient beim Arzt auf dieses Problem zu sprechen, so hat er meist schon längere Zeit versucht, sich selbst mithilfe von Hausmitteln oder selbstverordneten Salben oder Zäpfchen zu helfen. Auch heute noch werden aus Scham die Beschwerden verschwiegen. Nach Schätzungen ist die Dunkelziffer der Analerkrankungen sehr hoch. Zur Untersuchung gehören neben einer gründlichen Anamnese die klinische Inspektion und Palpation und eventuell ein mykologischer bzw. bakteriologischer Abstrich, des Weiteren eine Proktoskopie und ggf. eine Rektoskopie.

  • Designer-T-Zellen: „magic bullets“ für das Melanom?

    Die physiologische zelluläre Immunabwehr gegen Tumoren ist durch mehrere Mechanismen der tumorvermittelten Immunsuppression limitiert. Neuere immuntherapeutische Strategien zielen darauf ab, diese Limitierungen durch Ex-vivo-Generierung tumorspezifischer T-Zellen zu überwinden. Das geschieht bevorzugt durch Expression eines rekombinanten T-Zell-Rezeptors (Immunrezeptor) mit definierter, MHC-unabhängiger Spezifität für tumorassoziierte Antigene. Diese Strategie ist deshalb vorteilhaft, weil autologe, genetisch modifizierte T-Zellen verwendet werden und weil die Immuntoleranz durchbrochen wird. Außerdem wird eine anhaltende, antigenspezifische Immunreaktion gegen Tumoren etabliert.

  • Mykologie in den Schwellenländern - das indische Beispiel

    Etwa 20 % aller ambulanten dermatologischen Konsultationen in Indien erfolgen aufgrund von Mykosen der Haut. Dem gegenüber steht eine sehr eingeschränkt verfügbare Labordiagnostik, trotz positiver Entwicklungen an medizinischen Zentren. Natürliche und sozio-ökonomische Bedingungen beeinflussen die Epidemiologie und die Klinik der Hautmykosen. Die Behandlung wird in hohem Maße durch die finanziellen Möglichkeiten des Patienten bestimmt. Unkontrollierte Selbstbehandlungen sind häufig und haben zum Teil erhebliche unerwünschte Nebenwirkungen.

  • Therapieoptionen beim Kaposi-Sarkom

    Während das klassische Kaposi-Sarkom oft nur langsam progredient verläuft, werden bei HIVpositiven Patienten aggressive Verläufe gesehen. Seit der Einführung der antiretroviralen Therapie und mithilfe gut verträglicher Chemotherapeutika kann man häufig komplette Remissionen erreichen. An lokaltherapeutischen Möglichkeiten stehen Exzision, Kryochirugie, Radiatio und Alitretinoin-Gel zur Verfügung. Bei Lymphödemen ist eine effektive Kompressionstherapie ein wichtiger Teil der Behandlung.

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