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HAUT

2006  2007  2008  2009  2010  2011  

Ausgaben: 01/2007  02/2007  03/2007  04/2007  05/2007  06/2007  

  • Behandlungsstrategie beim Ulcus cruris mixtum

    Bei der Behandlung des Ulcus cruris mixtum steht die Therapie der arteriellen Durchblutungsstörung an erster Stelle. Dies schafft die Voraussetzung für die anschließende Sanierung des venösen Leidens. Hier ist die Kompressionstherapie entscheidend. Chirurgische und konservative Wundtherapie beeinflussen den Therapieverlauf maßgeblich und helfen, die Behandlungszeit zu verkürzen.

  • Die Behandlung von Besenreisern mittels eines 940-nm-Diodenlasers

    n einer retrospektiven Beobachtung wurden anhand von 148 mittels eines 940-nm-Diodenlasers behandelten Besenreiser-Patientinnen die Effizienz dieser Methode und deren Nebenwirkungen untersucht. Farbe und Ausgangsdurchmesser der behandelten Besenreiser beeinflussten das Ergebnis nicht. Zur Behandlung der blauen Besenreiser wurden tendenziell geringere Energiedichten als zur Behandlung der roten benötigt. Die Patientinnen mit blauen Besenreisern zeigten öfter Hyperpigmentierungen, jene mit roten Besenreisern häufiger Reströtungen. Sie empfanden die Lasertherapie als schmerzhafter als die Sklerosierungstherapie. Dennoch sind sie mit den Ergebnissen der Lasertherapie deutlich zufriedener.

  • Entfernen von Tätowierungen: derzeitige Möglichkeiten und Ergebnisse (Teil 1)

    Das Entfernen von Tätowierungen ist ein vielschichtiges Thema, da es zahlreiche Verfahren wie auch unterschiedliche Tätowiertechniken gibt. Durch die neue Beliebtheit der Hautzeichnungen ist ebenso die Nachfrage nach ihrer Entfernung gestiegen.

  • Fortgeschrittene Säuglingshämangiome

    Proliferierende Säuglingshämangiome mit einer vertikalen Tumordicke >3–4 mm sind superfiziellen
    Behandlungsverfahren nicht zugängig. In diesen Fällen gilt die interstitielle cw-Nd:YAG-Lasertherapie
    mit zwei Anwendungmodalitäten (transkutan, perkutan-interstitiell) als First-Line-Therapie. Eine
    einmalige Behandlung erzielt in >85 % der Fälle einen sofortigen Proliferations-Stopp mit Induktion
    der vorzeitigen Tumorinvolution.

  • Moderne Möglichkeiten der Epilation: hormonell, topisch, Licht-assistiert (Laser, IPL)

    Die klassischen Maßnahmen gegen ästhetisch störendes Haarwachstum bringen nur kurzfristigen Erfolg. Mit dem Ziel der Nachhaltigkeit hat die Forschung einige neue Methoden entwickelt. Dazu gehören die systemische Gabe von antiandrogen wirksamen Substanzen und die topische Anwendung eines Präparats aus der Tropenmedizin. Des Weiteren hat sich die Haarentfernung mittels Laser- oder anderen Lichtsysteme weiter etabliert. Diese Methoden sind – bei realistischen Erwartungen nach entsprechender Patienteninformation – sicher und effizient, mit hohem Zufriedenheitspotenzial.

  • Therapie bei Nachweis von MRSA

    Die Kontamination und Infektion mit Methicillin-resistentem Staphylococcus aureus (MRSA) stellt ein zunehmendes Problem insbesondere bei der Behandlung von Patienten mit chronischen Wunden dar. Bei MRSA-Nachweis muss strikt unterschieden werden, ob es sich um eine topisch zu therapierende Kolonisation handelt oder ob bei einer klinisch relevanten Infektion eine systemische Antibiotikabehandlung eingeleitet werden muss. Bei der Auswahl eines Antibiotikums sollte immer auch das Resistogramm berücksichtigt werden. Meist ist eine Kombination verschiedener Antibiotika sinnvoll. Der unkritische Einsatz von Breitband- und Reserveantibiotika fördert lediglich die Entwicklung weiterer Resistenzen.

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