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HAUT

2006  2007  2008  2009  2010  2011  

Ausgaben: 01/2007  02/2007  03/2007  04/2007  05/2007  06/2007  

  • 5-Aminolävulinsäure: interessante Vehikel für 5-ALA

    Die 5-ALA (5-Aminolävulinsäure) wird bei der photodynamischen Therapie (PDT) verwendet. Sowohl die
    Hautpermeation als auch die chemische Stabilität waren in einem neuartigen kubischen Gel sehr gut.
    Darüber hinaus zeigte auch eine Pflasterformulierung, basierend auf dem kubischen Gel mit zusätzlich
    Carrageenan, exzellente Hautpermeation von 5-ALA, allerdings mit geringerer chemischer Stabilität der
    5-ALA.

  • Antibakterielle PDT bei Hautkrankheiten

    In Deutschland ist die Prävalenz von methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) in den letzten zwei Jahrzehnten von 1,7 % (1990) auf 22,6 % (2004) gestiegen. Vancomycin-resistente MRSA und cMRSA („community acquired“ MRSA) erschweren die antibiotische Therapie. Eine Alternative ist die antibakterielle photodynamische Therapie (aPDT). Dabei werden Bakterien mit einem Farbstoff sensibilisiert und durch Bestrahlung mit sichtbarem Licht in Anwesenheit von Sauerstoff oxidativ zerstört.

  • Dermatologische Rezepturen in öffentlichen Apotheken

    Statistiken des Zentrallaboratoriums Deutscher Apotheker (ZL) belegen, dass 81 % der in Apotheken
    hergestellten Rezepturen nicht-standardisierte Individualrezepturen sind. Hier ist wegen der nicht
    geprüften Galenik und Stabilität das Risiko besonders hoch, dass die Wirksamkeit beeinträchtigt ist.
    Anders verhält es sich mit standardisierten, geprüften NRF (Neues Rezeptur-Formularium) -Rezepturen.
    Seit 2004 bietet das ZL Apotheken die Möglichkeit zur Teilnahme an Rezeptur-Ringversuchen.
    Im Rahmen dieser externen Qualitätssicherung beurteilt das ZL die hergestellten Rezepturen
    anhand ausgewählter Prüfkriterien.

  • Entfernen von Tätowierungen: derzeitige Möglichkeiten und Ergebnisse (Teil 2)

    Ärztliche Interventionen bei Tätowierungen Der häufigste Grund, weswegen Ärzte mit Tätowierungen konfrontiert werden, ist – neben Komplikationen – der Wunsch des Patienten nach deren Entfernung (6, 9, 10, 11, 22). So genannte „Temptoos“ oder „Bio- Tattoos“, d. h. „Temporary Tattoos“, wie sie neuerdings angepriesen werden, gibt es nicht. Weder die dabei garantierte geringere Eindringtiefe der Farben ist möglich, noch sind die Versprechungen, dass sich die Pflanzenfarben nach 2–5 Jahren auflösen, verlässlich (7). Der Wunsch nach Entfernung entsteht ganz besonders bei gut sichtbaren Tätowierungen, etwa im Gesicht, wenn die Motive nicht mehr der Gesinnung entsprechen, psychisch belasten oder sittlich anstößig wirken.

  • Pharmakologische Aspekte der photodynamischen Therapie bei der Therapie epithelialer Tumoren

    Die photodynamische Therapie (PDT) ist eine wirksame und verträgliche Methode zur Behandlung des hellen Hautkrebses. Im Gegensatz zur Operation hinterlässt sie keine Narben. Bei der modernen PDT verwendet man körpereigenes Porphyrin, welches die Tumorzellen selbst aus lokal zugeführtem prodrug synthetisieren. Die Substanz MAOP (Methyl-Amino-Oxopentanoat) hat Vorteile gegenüber der 5-Aminolävulinsäure (ALA) und kann daher als erfolgreiche Weiterentwicklung betrachtet werden.

  • Pharmazeutische Betreuung von Patienten mit chronischen Hautkrankheiten in öffentlichen Apotheken

    Durch therapiebegleitende Maßnahmen im Rahmen der pharmazeutischen Betreuung kann die Versorgungssituation von Neurodermitispatienten in den meisten Fällen deutlich verbessert werden. Die Verknüpfung von Beratung, Betreuung und Information trägt dazu bei, Lücken der Behandlungskette zu erkennen und zu schließen.

  • Verbesserung der Hautstruktur durch Nahrungsergänzungsmittel

    In zahlreichen Studien konnte die Wirksamkeit von Nutricosmetics nachgewiesen werden. Antioxidanzien, Vitamine, Mineralstoffe etc. können nicht immer in ausreichendem Maße über die Ernährung zugeführt werden. Somit kann eine (zumindest temporäre) Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln empfohlen werden. Bei der Entwicklung der Produkte ist auf toxikologische Unbedenklichkeit zu achten, gerade bei längerfristiger Einnahme.

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