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HAUT

2006  2007  2008  2009  2010  2011  

Ausgaben: 01/2008  02/2008  03/2008  04/2008  05/2008  06/2008  

  • Gesundheitsrisiko durch Tätowierungspigmente - ein neues Verfahren quantifiziert die eingebrachten Farbstoffe

    In der westlichen Welt tragen mehr als 100 Mio. Menschen eine Tätowierung. Für farbige Tätowierungen werden zum Teil sehr komplexe Moleküle in die Haut eingebracht. Durch Sonnenlicht oder im Zuge einer Lasertherapie kann es zur Spaltung dieser Pigmente in toxische oder sogar krebserregende Substanzen kommen. Ein neues Verfahren ermöglicht es, die eingebrachten Pigmente quantitativ zu bestimmen.

  • Hämangiome im Kopfbereich

    Hämangiome sind von vaskulären Malformationen abzugrenzen. Die Therapie sollte frühzeitig beginnen. In der Regel kommen verschiedene Laserverfahren zur Anwendung, eventuell kombiniert mit oralen Steroiden, oder auch die Kryotherapie. Die Operation eines Hämangioms ist nur in Ausnahmefällen angebracht. Bei Hämangiomen im Gesichtsbereich streben wir eine vollständige Rückbildung bis zum Eintritt in den Kindergarten an.

  • Nanopartikulär formuliertes Sphingosin-1-phosphat zur Behandlung der Akne

    Das zur Gruppe der Sphingolipide gehörende Sphingosin-1-phosphat (S1P) ist ein neuartiges Molekül mit idealen Eigenschaften zur Behandlung der Akne. Es beeinflusst nicht nur die Hyperproliferation der Keratinozyten, sondern hat auch einen immunmodulatorischen Effekt. Aufgrund seiner Struktureigenschaften ist S1P ideal für den Einbau in Lipidnanopartikel geeignet, welche die follikuläre Aufnahme von Substanzen in die Haut begünstigen. Damit erscheint ein Targeting des S1P zur Talgdrüse möglich, denn diese mündet in das mittlere Haarfollikel-Infundibulum.

  • Omega-3 - Fettsäuren in der Ernährung

    Linol- und Alpha-Linolensäure sind für den Menschen essenzielle Fettsäuren, deren Stoffwechselprodukte als Mediatoren und Strukturelemente spezifischer Gewebe von großer Bedeutung sind. Die ausschließlich in tierischen Nahrungsmitteln vorkommende Arachidonsäure wird mit der Pathogenese der Arteriosklerose in Zusammenhang gebracht. Aber auch bei dermatologischen Erkrankungen wie Neurodermitis, Allergien und Psoriasis können ihre Stoffwechselprodukte krankheitsverstärkend wirken – während die Omega-3-Fettsäuren als ernährungstherapeutische Option bei diesen Erkrankungen gelten.

  • Psoriasis pustulosa - eine besondere Herausforderung für innovative Therapeutika

    Pustulöse Formen der Psoriasis sind seltene, aber schwere Erkrankungen, die häufig einer systemischen Therapie bedürfen. Bei generalisierter pustulöser Psoriasis leiden die Patienten an sterilen Pusteln und häufig ernsten systemischen Komplikationen. Da die pustulöse Form ca. 100- mal seltener als die Psoriasis vulgaris auftritt, fehlen verlässliche Daten zur adäquaten Behandlung. Systemische Therapien mit Retinoiden, Methotrexat oder Ciclosporin sind heute der Goldstandard. Sie sind aber häufig mit Nebenwirkungen und Schwierigkeiten in der Langzeittherapie behaftet. Daher scheinen Biologics in einigen Fällen sicherer. Sie überzeugen durch ihren schnellen Wirkeintritt.

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