Archiv

Hier können Sie kostenfrei im Archiv unserer Publikationen recherchieren. Das Online-Archiv befindet sich im Aufbau und wird laufend erweitert und aktualisiert.

HAUT

2006  2007  2008  2009  2010  2011  2012  

Ausgaben: 01/2010  02/2010  03/2010  04/2010  05/2010  06/2010  

Forum

  • Gewerbesteuerprobleme durch das „neue“ Ärzterecht

    Die aktuelle Entwicklung im Arztrecht ist aus Sicht der Mediziner sicher zu begrüßen, da es ihnen eine Reihe neuer Möglichkeiten eröffnet. Allerdings scheint die Politik ihrer eigenen Gesetzgebung wieder einmal nicht hinterherzukommen, denn diese Entwicklung (z. B. das „Vertragsarztrechts-änderungsgesetz“) birgt einige Gefahren, in Gewerbe- und Umsatzsteuerfallen zu tappen.

Abrechnungstipps

  • EBM: Psoriasis unter RLV/QZV-Bedingungen

    Patienten mit Psoriasis sind behandlungsintensiv und in der Regel Dauerpatienten
    des Hautarztes. Die HAUT gibt Hinweise zur Abrechnung.

  • IGeL Wann IGeL, wann GKV?

    Die HAUT informiert regelmäßig über individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL). Vor den Krankenkassen werden IGeL-Angebote gelegentlich sogar als „Abzocke“ bezeichnet. Deswegen ist es wichtig, die Kriterien zur Abgrenzung von IGeL gegenüber GKVLeistungen zu beachten.

Originalarbeiten

  • Hormone für die Schönheit

    Die positive Wirkung weiblicher Geschlechtshormone auf Haut, Schleimhäute und Haare ist seit langem bekannt. Jahrelang waren diese „Nebenwirkungen“ einer systemischen Hormontherapie zwar erwünscht, jedoch keinesfalls primär intendiert. Mit der Anti-Aging-Medizin aber gewinnt die topische Applikation von Steroidhormonen zur Erzielung kosmetischer Effekte (Hormonkosmetik) an Bedeutung.

  • Nagelpsoriasis – nicht länger Stiefkind der Psoriasistherapie

    Die Nagelpsoriasis ist ein häufiges Begleitphänomen, das die Lebensqualität der Patienten deutlich beeinträchtigen kann. Die klinische Abgrenzung insbesondere gegenüber einer Onychomykose ist nicht immer einfach. Sowohl die topische als auch die Systemtherapie für die Nagelpsoriasis haben deutliche Einschränkungen hinsichtlich Datenlage, Wirksamkeitsnachweis und Kosten (Biologics). Bei hyperkeratotischer Nagelbeteiligung stellen harnstoffhaltige Nagellacke einen neuen Behandlungsansatz dar. In den vergangenen Jahren hat sich die Evaluation therapeutischer Maßnahmen unter Verwendung eines klinischen Scores (NAPSI) deutlich vereinfacht.

  • Antimikrobielle Therapie beim atopischen Ekzem

    Die Kolonisation mit Staphylococcus (S.) aureus stellt eine konstitutionelle Besonderheit atopischer Haut dar. Eine dauerhafte Eradikation von S. aureus ist bei Patienten mit atopischem Ekzem praktisch unmöglich. Eine exponentielle Zunahme von S. aureus auf läsionaler Haut (impetiginisiertes atopisches Ekzem) ist eine häufige Komplikation und erfordert meist eine systemische antibiotische Therapie. Daneben gibt es zahlreiche experimentelle Hinweise, dass S. aureus-Bestandteile unabhängige Triggerfaktoren der entzündlichen Reaktion beim atopischen Ekzem darstellen. Die Effektivität einer antimikrobiellen Therapie zusätzlich zur antiinflammatorischen Behandlung ist jedoch nicht eindeutig belegt.

  • Neues zur Pruritusinduktion bei der chronischen Urtikaria und atopischen Dermatitis

    Für den Kliniker ist die Diagnostik und Therapie des Pruritus oftmals schwierig, da der Pruritus eine eigenständige Sensation mit eigener biologischer Bedeutung, eigenen Neuronen, Neurorezeptoren und Therapiemechanismen ist. In dieser Übersichtsarbeit werden neueste Erkenntnisse zur Pruritus-Induktion mit immunologischen und neuronalen Grundlagen erörtert und in Bezug zu klinischen Krankheitsbildern, wie der Urtikaria, der atopischen Dermatitis gestellt.

Aus der Literatur

  • Randomisierter Vergleich der Sicherheit und Wirksamkeit von Tazaroten-0,1%-Creme und Adapalen-0,3%-Gel bei der Behandlung von Patienten mit mindestens moderater fazialer Acne vulgaris

    Das Ziel der vorliegenden Studie war die Evaluierung der Wirksamkeit und Sicherheit von
    Tazaroten-0,1 %-Creme im Vergleich zu Adapalen-0,3 %-Gel bei der Behandlung von fazialer
    Acne vulgaris in einer Patientenpopulation mit schwererer Akne als sie normalerweise in
    Studien untersucht wird.

  • Wenn Stress unter die Haut geht... Cortisol und Stressreaktivität bei Psoriasis

    Psychologische Stressoren könnten zur Schwere von chronischen Erkrankungen wie Psoriasis durch Dysregulation der Aktivität der HPA-Achse (Hypothalamo-Pituitary-Adrenal Axis =  Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse) beitragen. Bei Patienten mit Psoriasis deutet zum Beispiel der veränderte Cortisol-Spiegel als Reaktion auf experimentellem Stress darauf hin, dass Cortisol als ein HPA-Achsen-Mediator im Stress-Erkrankungsprozess der chronischen Entzündung agieren könnte.

  • Maligne Melanome unter Fumarsäureestern?

    Die Bedeutung der Systemtherapie der Psoriasis hat in den letzten Jahren aufgrund des besseren Verständnisses auch extrakutaner Manifestationen eine deutliche Aufwertung erfahren. Bei Systemtherapeutika handelt es sich um immunmodulierende (Biologika, FAE) beziehungsweise immunsuppressive Substanzen (Methotrexat, Ciclosporin). Immunsuppressive Substanzen können zur Entstehung von Malignomen beitragen.

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