Mittels der Fluoreszenz-Mikrolymphographie kann die Morphologie und Funktion der initialen Lymphgefäße der Haut untersucht werden. Die Methode hat entscheidend zum Verständnis der Physiologie und Pathophysiologie der Lymphgefäße beigetragen. Sie kann zudem wichtige Informationen für die Differenzialdiagnose verschiedener Ödemformen liefern, da spezifische Veränderungen bei verschiedenen Erkrankungen bekannt sind. Die Fluoreszenz-Mikrolymphographie ist die Grundlage für weitere Untersuchungen, wie beispielsweise die Druckmessung in den Lymphkapillaren, die vor allem für wissenschaftliche Zwecke verwendet wird. Neue Therapiekonzepte für die Behandlung des Lymphödems können so wenig invasiv und praktisch ohne Belastung für den Patienten evaluiert werden.
Archiv
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Die Mikrolymphographie
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Die organspezifische Ausprägung des Lymphgefäßsystems im Uterus von Ratte und Meerschweinchen
Organ specific characteristics of the uterine lymphatic system in rats and guinea pigs
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Extremitätenödeme bei Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse
Edema of extremities in hyper- and hypothyroidism
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Komplexe regionale Schmerzsyndrome (CRPS)
Complex Regional Pain Syndromes (CRPS)
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Lymphgefäße bei Fettgewebstumoren und tumorartigen Fettgewesansammlungen - Immunhistochemische Studie
Lymph vessels in lipomatous tumors and tumor-like lipomatous processes: An immunohistochemical investigation
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Lymphgefäßschädigung durch Liposuktion? Eine immunhistologische Untersuchung
Lymph vessel damage due to liposuction? An immuno-histological study
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Neurohumorale Beeinflussung des Lymphtransportes
Tierexperimentell ist der Nachweis von a1-, a2- und -Rezeptoren in der glatten Gefäßmuskulatur der Lymphkollektoren weitgehend gelungen. Lymphgefäße weisen zwar keinen basalen adrenergen Tonus auf, eine Stimulation der a-Rezeptoren, insbesondere der a1-Rezeptoren, induziert jedoch eine Kontraktion, während eine Stimulation der -Rezeptoren eine Relaxation der pränodalen Lymphkollektoren bewirkt. Valvuläre und intervalvuläre Segmente reagieren dabei unterschiedlich auf Katecholamine. Eine noch stärkere konstriktorische Reaktion wurde auf Serotonin und PGF-2a beobachtet. Histamin (H1 und H2)-Rezeptoren sind in glatten Muskelzellen der bovinen mesenterialen Lymphgefäße vorhanden. Dabei bewirkt eine Stimulation dosisabhängig eine Akzeleration oder Dezeleration der spontanen Kontraktionen der glatten lymphatischen Gefäßmuskulatur. Neben einer direkten Rezeptorstimulation durch noradrenerge Substanzen und biogene Amine scheinen auch endotheliale Mechanismen eine Rolle in der neurohumoralen Regulation des Lymphtransportes zu spielen. Während tierexperimentell zahlreiche Hinweise auf eine neurohumorale Beeinflussung des Lymphtransportes existieren, gibt es größtenteils nur indirekte Hinweise auf eine ähnliche Beeinflussung beim Menschen.