Archiv

Hier können Sie kostenfrei im Archiv unserer Publikationen recherchieren. Das Online-Archiv befindet sich im Aufbau und wird laufend erweitert und aktualisiert.

Lymphologie in Forschung und Praxis

2006  2007  2008  2009  2010  2011  

Ausgaben: 01/2010  02/2010  

  • Isolierung bipotenter endothelialer Vorläuferzellen aus der Lunge adulter Mäuse

    Die Isolierung endothelialer Vorläuferzellen (EVZ) der Blutgefäße aus Knochenmark, Blut und Gefäßwänden adulter Wirbeltiere und des Menschen ist früher bereits beschrieben worden. Über ortsständige Vorläuferzellen der Lymphgefäße ist bislang aber nichts bekannt. In dieser Untersuchung haben wir aus Lungengewebe adulter Mäuse EVZ isoliert, immunhistologisch charakterisiert und ihr Differenzierungs- und Angiogenese-Potenzial untersucht.

  • Auch die Seele braucht Bandagen!

    Am Zentrum für Lymphologie im Landeskrankenhaus Wolfsberg/Kärnten wurden bei 310 Patienten zu Beginn der medizinischen Rehabilitation, am Ende der Rehabilitation und nach einem siebenmonatigen Katamnese-Zeitraum das Ausmaß der psychischen Belastung (SCL-90-R) und der körperliche Beschwerdedruck (GBB-24) erhoben.

  • Nebenwirkungen, Komplikationen und Probleme in der ambulanten Lymphologie

    Die enge Zusammenarbeit zwischen dem lymphologisch fortgebildeten Arzt, dem erfahrenen Lymphtherapeuten und dem lymphkompetenten Sanitätshaus ist der goldene Schlüssel, um in der Ambulanz erfolgreich die Entstauungs- und Erhaltungsphase der Kombinierten Physikalischen Entstauungstherapie (KPE) zu verwirklichen. Sie bezieht den Patienten entsprechend einer lymphologischen Fachklinik schon ganz zu Beginn aktiv in das Behandlungsprozedere ein.Probleme in der Ambulanz sind fast immer lösbare fachliche Herausforderungen.

  • Über die Wirkung der Manuellen Lymphdrainage: Eine retrospektive Studie

     

    51 Patienten mit einseitigem, sekundärem Lymphödem wurden mit kombinierter physikalischer Entstauungstherapie (KPE) behandelt. Die Volumenabnahme war signifikant, sowohl an der direkt behandelten, ödematisierten Seite (unabhängig davon, ob die Patienten bandagiert wurden oder nicht) als auch an der nicht ödematisierten, unbehandelten,kontralateralen Seite. Diese Resultate scheinen darauf hinzuweisen dass:
    1. Manuelle Lymphdrainage auch unabhängig von einer Kompressionstherapie ein Lymphödem zu reduzieren vermag.
    2. Manuelle Lymphdrainage eine systemische Wirkung auf die Lymphangiomotorik hat

  • Lymphologische Akutklinik – ein neues Versorgungskonzept

    Die klinische Lymphologie existiert weitgehend nur in Reha-Kliniken. Mit dem folgenden Beitrag wird ein lymphologisches Konzept in einer Akutklinik aufgezeigt. Es konnte anhand von 200 Patienten innerhalb eines Jahres nachgewiesen werden, mit einem stringenten Behandlungskonzept innerhalb von weniger als zwei Wochen auch bei Patienten mit akuten oder schweren Begleiterkrankungen oder bei Versagen ambulanter Therapie hervorragende Ergebnisse zu erzielen.

  • Langzeitveränderungen nach Liposuktion bei Lipödem

    Im Rahmen einer unizentrischen prospektiven Studie wurden mittels Fragebogen – größenteils in Kombination mit klinischen Nachkontrollen – 112 Patientinnen mit Lipödem nach einem Zeitraum von acht Monaten bis fast sieben Jahre nach Liposuktion in Tumeszenz- Lokalanästhesie untersucht.

  • Erysipel und Immunsystem

    Ödematöse Gliedmaßen neigen zu rezidivierenden Erysipelen, einer Streptokokkeninfektion der Haut. Entzündungsmediatoren führen zum Ödem, welches wiederum zu erhöhter Empfänglichkeit für Infektionen führt – ein Teufelskreis. Die spezifische Immunabwehr ist zum Transport ihrer zellulären Komponenten auf die Lymphwege angewiesen, ödembedingte Lymphostase führt zur Immunostase. Obwohl jede Entzündung das Lymphgefäßsystem weiter schädigt, gibt es Hinweise darauf, dass das Ödem als primäre Ursache der Infektionsanfälligkeit zu bewerten ist.

Kontakt
Impressum