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vasomed - Die Fachzeitschrift für Gefäßerkrankungen

2006  2007  2008  2009  2010  2011  

Ausgaben: 01/2007  02/2007  03/2007  04/2007  05/2007  06/2007  

  • Der richtige Kompressionsstrumpf beim Lipödem

    Das Lipödem muss nach erfolgter konservativer Intitialbehandlung mit manueller Lymphdrainage und Bandagen mit einer adäquaten Kompressionsstrumpfhose aus flachgestricktem Material versorgt werden. Die Art der Kompressionsversorgung im Anschluss an eine Liposuktion ist abhängig von dem erzielten Ergebnis der Fettgewebsentfernung. Durch die Liposuktion allein kann bereits eine wesentliche Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden. Eine ergänzende Kompressionsbehandlung hat einen additiven Effekt.

  • Isolierte Läsionen der Unterschenkelarterien beim Diabetiker mit kritischer Beinischämie: Was bringt die transluminale Angioplastie?

    Das berechtigte Patienteninteresse an einer Gefäßtherapie mit möglichst geringer Belastung treibt die Entwicklung endovaskulärer Therapien voran. Wir untersuchten die klinischen Langzeitergebnisse der transluminalen Angioplastie (PTA) bei 52 Diabetikern mit isolierten Läsionen der Unterschenkelarterien bei kritischer Beinischämie. Wir konnten zeigen, dass ein initialer Erfolg von 96 % dem Patientenwunsch entspricht. Die kumulative Bein-Erhaltungrate betrug 92 % nach 6 Monaten bzw. 85 % (nach 1 Jahr) und 68,9 % (nach 2 Jahren). Mittlerweile wurden mehr als 200 PTAs mit dem gleichen Ergebnis durchgeführt.

  • MRSA – Ein Thema in der Gefäßchirurgie?

    In den letzten Jahren hat die Verbreitung des methicillinresistenten Staphylococcus aureus (MRSA) in Krankenhäusern und Praxen deutschlandweit dramatisch zugenommen. Zeiten knapper finanzieller Ressourcen und Probleme bei der strikten Einhaltung krankenhaushygienischer Maßnahmen führen dazu, dass die methicillinresistenten Staphylokokken sich rasant ausbreiten. Gerade in der Gefäßchirurgie sind es die multimorbiden Patienten mit chronischen Wunden, die zum Zeitpunkt der Aufnahme oder im Verlauf des stationären Aufenthaltes eine Kolonisation oder auch Infektion mit MRSA aufweisen. Dies stellt ein großes Problem dar, da oft operative Rekonstruktionen (autolog bis hin zu alloplastisch) im Sinne des Extremitätenerhaltes durchgeführt werden müssen. Zukunftsträchtige Entscheidungen müssen jedoch getroffen werden, um eine weitere Ausbreitung des MRSA und weiterer multiresistenter Bakterien zu verhindern bzw. einzudämmen.

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