Archiv
vasomed - Die Fachzeitschrift für Gefäßerkrankungen
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Bonner Venentage 2008 - erweiterte Zusammenfassungen ausgewählter Vorträge
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Duplex-Sonografie und Wirksamkeitskriterien bei der Schaumsklerotherapie
Die Verbreitung der Schaumsklerotherapie hat zu einer Renaissance der Sklerotherapie als Behandlungsmethode der Krampfadererkrankung geführt (4). Die sachgemäße Anwendung von Sklerosierungsschaum bei geeigneten Indikationen verschiedener Formen der Krampfadererkrankung hat sich inzwischen weltweit als sicher und effektiv erwiesen. Die von europäischen Experten beim 1. Europäischen Konsensus-Treffen zur Schaumsklerotherapie (European Consensus Meeting on Foam Sclerotherapy – 1. ECMFS) im Jahr 2003 (1) zu Indikationen, Therapien und Nachbehandlung verfassten gemeinsamen Empfehlungen konnten möglicherweise zu dieser Entwicklung beitragen. Die Ergebnisse halfen, einen begrenzt standardisierten und systematischen Ansatz bei der Patientenauswahl und der Therapie einzuführen. Auch wenn die Kriterien für die Beurteilung der Wirksamkeit des Verfahrens damals angesprochen wurden, so diskutierte man sie nicht allzu detailliert. In Veröffentlichungen finden sich keine allgemein anerkannten Parameter für die Entscheidung, ob eine Behandlung als „erfolgreich“ eingestuft werden kann oder nicht.
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Therapiekonzepte bei femoropoplitealen Läsionen unter Einbeziehung von Stents
Die arterielle Verschlusskrankheit der Beine (pAVK) ist eine Manifestationsform der Atherosklerose mit hoher Mortalität. Unabhängig vom Schweregrad der Erkrankung sind alle betroffenen Patienten einer stadiengerechten Therapie zu unterziehen. Claudicatio intermittens (CI) ist eine Domäne der konservativen Therapie. Bei der kritischen Extremitätenischämie (CLI) kann eine Amputation nur durch eine schnellstmögliche Wiederherstellung der peripheren Durchblutung verhindert werden; sie erfordert daher in jedem Fall eine invasive Therapie.
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Varizenoperation bei älteren Menschen
Eine prospektive Studie zeigt: Die klassische Varizenoperation stellt bei älteren Menschen trotz bestehender Begleiterkrankungen ein sicheres Therapieverfahren dar, wobei jedoch ein besonders sorgfältiges perioperatives Vorgehen erforderlich ist.