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vasomed - Die Fachzeitschrift für Gefäßerkrankungen

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Ausgaben: 01/2008  02/2008  03/2008  04/2008  05/2008  

  • Das Adipositas-Lymphödem

    Ich habe das Adipositas-Lymphödem bisher nur bei Patienten mit einem Body- Mass-Index (BMI) > 40 kg/m² (Adipositas permagna) diagnostiziert, bei Frauen und Männern gleich häufig. Es ist überwiegend an den Beinen lokalisiert. Differenzialdiagnostisch sind primäre und sekundäre Lymphödeme sowie kombinierte Phleb-Lymphödeme und Lip-Lymphödeme auszuschließen, ggf. auch kardiogene Stauungsödeme, die eine Kontraindikation für die manuelle Lymphdrainage (MLD) sind. Die rechtzeitige Diagnose und kombinierte physikalische Entstauungstherapie (KPE), begleitet von einer Gewichtsreduktion, entscheidet über die Prognose.

  • Das Lipödem - sonomorphologische und sonometrische Daten

    Es werden sonomorphologische und sonometrische Untersuchungsergebnisse von Patientinnen mit Lipödem dargestellt. Als wichtiges Ergebnis ergab sich eine Korrelation zwischen Subkutisdicke und Übergewicht, das zwar nicht kausaler, aber offenbar verschlimmernder Faktor für das Lipödem ist. Als bester Untersuchungspunkt bei der sonografischen Diagnostik von Beinödemen hat sich der Bereich 6–8 cm supramalleolär medial bestätigt. Möglicherweise kann die sonografische Analyse helfen, eine Liposuktionsbehandlung differenziert zu planen und alle Therapiemaßnahmen in ihrer Effektivität zu überwachen.

  • Lymphödem - Versorgung mit Kompressionsstrümpfen in der Frühphase

    Ab welcher Ausprägung eines Lymphödems sind Kompressionsstrümpfe sinnvoll, und müssen sie ständig getragen werden? Ist eine prophylaktische Kompression eigentlich ratsam, ist sie bei diskreten Frühzeichen eines Lymphödems überhaupt indiziert, oder kann sie dann sogar schaden (ödemfördernde Wirkung durch Abschnürungen)? Was ist bei posttraumatischen und postoperativen Ödemen zu beachten?

  • Postinterventionelle Kompression am Oberschenkel

    Welcher Druck ist erforderlich, um die Vena saphena magna und ihre Nebenäste am Oberschenkel nach einer endovenösen Therapie zu verschließen? Diese Untersuchung zeigte: In aufrechter Körperhaltung ist ein vollständiger Venenverschluss kaum erreichbar. Nur mit sehr fest angelegten Klebeverbänden und zusätzlichen, speziell entwickelten Druckpolstern gelingt es, Oberschenkelvenen nach einem Eingriff effektiv einzuengen.

  • Venenbeschwerden - ihre Natur und Behandlung durch Kompression

    „Venenbeschwerden“ bei klinisch gesunden Menschen zeigen eine somatische und eine psychische Komponente. Die somatische korreliert signifikant mit dem Body-Mass-Index und tendenziell mit sitzender Tätigkeit. Medizinische Kompressionsstrümpfe (MKS) mit einem Andruck am Knöchel von 15 mmHg können das abendliche Beinvolumen reduzieren und die somatischen Beschwerden eliminieren. Es besteht ein Zusammenhang zwischen Andruck der MKS/ Reduktion der Beinvolumina und Beschwerden. Unsere Befunde stützen die traditionelle Meinung, wonach solche Beinbeschwerden venöser Natur seien.

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