Durch Bestimmen des D-Dimers, einem einfachen und gut standardisierten Gerinnungstest, ist es möglich, Patienten entsprechend ihrem Risiko zu stratifizieren. Der D-Dimer-Test hilft bei der Entscheidung über die Dauer der antikoagulatorischen Therapie.
Archiv
vasomed - Die Fachzeitschrift für Gefäßerkrankungen
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Die Rolle des D-Dimers nach venöser Thromboembolie
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Fallstricke der Thrombose in Diagnostik und Therapie
Das Erkennen und die Therapie der venösen Thrombose sind nach wie vor nicht einfach. Die Patienten kommen leider häufig recht spät zum Arzt, welcher seinerseits die Wahrscheinlichkeit einer Thrombose oft unterschätzt. Die Umfelddiagnostik im Rahmen der Thrombose erscheint von immenser Wichtigkeit. Ganz entscheidend hierbei ist die Stratifizierung des individuellen Risikos jedes einzelnen Patienten, welcher dann entsprechend ausreichend und lange therapiert werden sollte. Dazu eignen sich niedermolekulare Heparine und Cumarine.
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Hämodynamische Relevanz der kardialen Arrhythmie
Zusammen mit der Palpation des Pulses und dem EKG liefert die Doppler- bzw. die Duplexsonografie der Arterien Hinweise auf die hämodynamische Effektivität der Herzaktionen, wobei die Sonografie unter diesen Methoden die beste Aussage liefert. Die Doppler- bzw. die Duplexsonografie kann als einfach zu erlernende und durchzuführende, preiswerte, nebenwirkungs- und risikofreie Untersuchung vorbehaltlos im Rahmen der Abklärung von Herz-Kreislaufbeschwerden und peripheren Ödemen empfohlen werden.
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Lokale Lyse akuter Extremitätenischämien
Die lokale Lyse akuter arterieller Gefäßverschlüsse ist eine etablierte Methode. Ihr Stellenwert als primäre Therapie wird jedoch unterschiedlich gewertet, sie wird zumeist als konkurrierendes Verfahren zum primären gefäßchirurgischen Eingriff betrachtet. Ziel der lokalen Lyse ist die Wiederherstellung des Status vor dem Gefäßverschluss. Nach Demaskierung einer zugrunde liegenden Gefäßläsion kann jene dann häufig interventionell therapiert werden. So lässt sich bei diesen Patienten eine Operation vermeiden. Die lokale Lyse und die primäre chirurgische Revaskularisation sind nicht als konkurrierende, sondern als zwei einander ergänzende Verfahren anzusehen.
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Thrombose par effort - Märchen oder Wirklichkeit?
Ob die Abgrenzung eines eigenständigen Krankheitsbildes „belastungsinduzierte Venenthrombose“ („Thrombose par effort“) sinnvoll und berechtigt ist, hängt primär offenbar wesentlich von einer einheitlichen, allgemein akzeptierten Definition ab, woran es bisher völlig fehlt. Diese Definition könnte lauten: eine Beinoder Schultergürtel-Arm-Venenthrombose bei Männern oder Frauen, bevorzugt im mittleren Alter, die sich unmittelbar nach einer einmaligen, länger dauernden, starken, ungewohnten körperlichen Anstrengung manifestiert. Da diese Form einer tiefen Venenthrombose durch eine spezielle Pathogenese definiert erscheint, bedürfte es sekundär kontrollierter, prospektiver Studien mit Berücksichtigung epidemiologischer, pathogenetischer und klinischer Aspekte, um ihre Existenz und praktische Bedeutung zu verifizieren.
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Vitamin-K-Antagonisten- Pause mit Heparinbrücke
Bei Interventionen mit einem relevanten Thromboembolie- und/oder Blutungsrisiko an Patienten unter einer oralen Langzeit- Antikoagulation ist eine Pausierung der Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten mit einer überbrückenden gerinnungshemmenden Behandlung mit niedermolekularem Heparin (NMH) angemessen sicher möglich und praktikabel. NMH erlauben eine ambulante Vorbereitung des Patienten für den geplanten Eingriff. Die Indikationsstellung und Durchführung der Vitamin-K-Antagonisten-Pause mit Heparinbrücke muss sehr differenziert erfolgen, je nach individuellem Thromboembolie- und Blutungsrisiko.