Vor allem die laterale Oberschenkel-Perforansvene sowie Perforansvenen, die keine direkte Verbindung zum Stammvenensystem haben, sind für die Schaumsklerosierung geeignet. Am Unterschenkel ist die Indikation zur Sklerosierung insuffizienter Perforansvenen wegen schlechterer Ergebnisse strenger zu stellen. Nach den Ergebnissen der 2. Europäischen
Konsensuskonferenz zur Schaumverödung sollte die direkte Injektion des Sklerosierungsschaums in die Perforansvene vermieden werden, neuere Studien dagegen berichten hier nicht über klinisch relevante Komplikationen.
Archiv
vasomed - Die Fachzeitschrift für Gefäßerkrankungen
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Schaumsklerosierung der Perforansvarikose
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Wirksamkeit von Kompressionsstrümpfen für die Abheilung des venösen Ulcus cruris und Rezidivvermeidung
Dieser Beitrag stellt einen Rückblick auf diverse Studien zur Wirksamkeit von medizinischen Kompressionsstrümpfen gegen die verschiedenster Verbandssysteme bei der Abheilung des venösen Ulcus cruris dar. Ergebnisse dieser Betrachtungen sind, dass sich Kompressionsstrümpfe nicht nur komfortabler tragen und handhaben lassen, sondern auch klinisch vergleichbar wirksam sind wie Kurzzugmehrlagenverbände, diesen sogar überlegen sein können.
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Ekzema venosum
Die Stauungsdermatitis ist eine therapieresistente chronische Dermatitis der
Unterschenkel bei chronisch-venöser Insuffizienz (CVI). Häufig kommt es zu Komplikationen wie Ulzerationen. Bei langfristiger Anwendung von Lokaltherapeutika kann es – bei gestörter Barrierefunktion der Haut – zu Sensibilisierungen gegen verschiedene Inhaltsstoffe der
angewandten Präparate kommen. Die Behandlung der phlebopathologischen Befunde steht im Vordergrund. -
Die bipolare RFITT-Therapie bei Varikosis
Die Schrumpfung der insuffizienten Stammvarizen gilt als Hauptwirkprinzip der RFITT-Therapie. Die Effektivität ist offensichtlich nicht von der Leistung des Applikators abhängig, sondern von der Applikationsdauer einer ausreichenden nicht maximalen energetischen Leistung. Diese lässt sich für jeden Patienten individuell bestimmen.
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Die intermittierende pneumatische Kompressionstherapie
Die intermittierende pneumatische Kompressionstherapie ist eine aktive adjuvante Therapieform bei der invalidisierenden arteriellen Verschlusskrankheit. Bei dieser Therapie erfolgt eine Kompression mit kurzem Hochdruckimpuls (120 mmHg), welcher zentripetal auf das Gewebe einwirkt. Dadurch kommt es zu einer Veränderung der arteriovenösen Druckdifferenz durch Erniedrigung des Venendruckes...
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Diabetiker mit kritischer Extremitätenischämie
Der Diabetes mellitus scheint per se keinen negativen Effekt auf die Funktion infrapoplitealer
Bypässe zu haben. Die Prognose der amputationsfrei überlebenden Diabetiker nach Revaskularisation darf im Hinblick auf das funktionelle Outcome als günstig angesehen werden und rechtfertigt damit eine großzügige Indikationsstellung zur operativen Revaskularisation.