Armschmerz, Schwellung, eingeschränkte Beweglichkeit, Kollateralvenen im Schultergürtel-Pectoralis-Bereich und ein Blaustich des Armes leiten den Verdacht auf das Vorliegen einer tiefen Venenthrombose der oberen Extremität. Da diese Diagnose relativ selten ist, bestehen nur eingeschränkte Erfahrungen bezüglich Diagnostik, Therapie und Langzeitprognose. Es wird daher der wesentliche...
Archiv
vasomed - Die Fachzeitschrift für Gefäßerkrankungen
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Die tiefe Venenthrombose im Schultergürtel- und Armbereich – immer wieder, aber zu selten, um Erfahrungen zu sammeln
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Die endovenöse RFITT bei Varicosis
Wir haben im Juli 2007 die bipolare radiofrequenzinduzierte Thermotherapie (RFITT, Celon-Methode) zur endovenösen Therapie von 512 Stammvenen bei 332 Patienten eingesetzt. In 73 % wurde die Vena saphena magna, in 27 % die Vena saphena parva okkludiert. Bei 132 Patienten wurden mehrere Stammvenen simultan in einer Sitzung behandelt. In 36 Fällen wurde eine zuvor mit dem Laser...
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Von der unversehrten Vene zum präklinischen Reflux und zur manifesten Varikose
Ziel der Bochumer Studie (BO I–IV) ist, an einer jungen Population zu erforschen, wann und wie es von einer unversehrten Vene zur Krampfader kommt. Schwerpunkt dieses Beitrags ist die longitudinale Auswertung der individuellen Befundverläufe dieser Langzeitstudie. Da zu Beginn noch keine Varizen vorkamen, gibt die Bochumer Studie Auskunft über den Venenstatus der Studienteilnehmer ab der Geburt. Der Manifestation einer...
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Die Behandlung des Armlymphödems bei Brustkrebs
Mehrlagige Kurzzugverbände sind in der Intitialtherapie des Armlymphödems sehr wirksam. Zweck der vorliegenden Studie war es, Verbände mit niedrigem und hohen Druck bezüglich ihrer volumenreduzierenden Wirkung des komprimierten Armes zu vergleichen. Bei 36 Patientinnen, welche an einem einseitigen Armlymphödem infolge einer Brustkrebserkankung litten, wurde das Armvolumen beidseits mittels inverser Wasser- Volumetrie vor, sowie zwei und 24 Stunden nach Anlegen eines Armverbandes gemessen. Das Ausmaß des Armödems wurde durch Subtraktion des...
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Brauchen wir die Krossenligatur bei endovenösen Prozeduren?
Kritiker der endovenösen Techniken in der Behandlung variköser Venen diskutieren, ob es förderlich ist, dass die proximale Vena saphena magna und die zuführenden Leistenvenen an der Krosse nicht abgebunden werden. Sie argumentieren, die Leistengefäße könnten offen bleiben, was ein erneutes Auftreten variköser Venen fördern könnte. Andere vorgebrachte Gründe für die Venenligatur...
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Könnte die Schwellung ein Lymphödem, Lipödem oder Myxödem sein?
Wenn sich ein Patient mit einem oder mehreren geschwollenen Gliedern vorstellt, sollte sorgfältig abgeklärt werden, ob eine vaskuläre Dysfunktion wirklich die Hauptursache für die Schwellung ist. Es gibt mehrere Gründe, warum Gliedmaßen anschwellen; dies hängt nicht immer allein mit vaskulären Problemen zusammen und manchmal sind die Gründe nicht offensichtlich. Eine Fehldiagnose und ein unangemessener...
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Der Anpressdruck rund gestrickter medizinischer Kompressionsstrümpfe im klinischen Alltag
Die Kompressionstherapie gilt als eine wesentliche der phlebologischen und lymphologischen Therapie. Zur Kompressionstherapie stehen unterschiedlichste Materialien wie Kurzzugbinden, Langzugbinden, Mehrlagenverbände, Ulkuskompressionsstrümpfe und nicht zuletzt Kompressionsstrümpfe unterschiedlicher Festigkeiten und Machart zur Verfügung. Entsprechend dem...
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Neue Perspektiven für die Kollageneinschrumpfung bei venöser Insuffizienz
Thermische Behandlungen werden in der Therapie der venösen Insuffizienz zunehmend angewendet. Leider ist dies vorrangig durch die Verfügbarkeit neuer Technologien bedingt, nicht jedoch durch ein detailliertes Verständnis der Biothermomechanik. Meist zielt die Forschung darauf ab, das Kollagen einzuschrumpfen, um ein Venensegment zu verschließen. Trotz der breiten Anwendung thermischer Kollageneinschrumpfung sind die Denaturierung des Kollagens und der anschließende Gewebsumbau bisher nicht im Detail untersucht...
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Adipositas: ein Risikofaktor für die CVI?
Adipositas, gleichzusetzen mit einem Body-Mass-Index (BMI) über 30 kg/m2, gilt als Risikofaktor für eine Reihe von Erkrankungen. Auch in phlebologischen Studien findet der steigende Anteil adipöser Patienten zunehmend Beachtung. Gerade die Ergebnisse von Padberg et al. (4) warfen dahingehend neue Fragestellungen auf: Sie fanden bei massiv adipösen Patienten (BMI ³40 kg/m2) bei der Duplexuntersuchung keinen Reflux (bei 62 %), obwohl diese...
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Zur Schaumsklerosierung der Seitenastvarikose
Wenngleich die duplexkontrollierte Schaumsklerosierungstherapie der Seitenastvarikose im klinischen Alltag gängige Praxis ist, so gibt es doch bisher keine Studien zur optimalen Konzentration des Sklerosierungsmittels oder zur Therapiefrequenz. Randomisierte, placebokontrollierte Untersuchungen zur Schaumsklerosierung wurden bei Stammvarizen, nicht aber bei Seitenastvarizen durchgeführt.
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Ulcus cruris mixtum
Durch die steigende Lebenserwartung gewinnen chronische Begleiterkrankungen des höheren Alters an Bedeutung. Heute geborene ÖsterreicherInnen haben eine Lebenserwartung von durchschnittlich 80 Jahren. Ab dem 75. Lebensjahr leiden zwei Drittel unter Erkrankungen des Bewegungsapparats, der Atemorgane, Diabetes, Krebs und vor allem Herz-Kreislaufund Gefäßerkrankungen (4). Die Bonner Venenstudie (3) zeigt, dass ab dem 60. Lebensjahr mehr...
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Nachweis hämodynamischer Effekte der intermittierenden pneumatischen Kompression mittels MRT
Die intermittierende pneumatische Kompression (IPK) ist eine mechanische Form der Prävention gegen die tiefe Venenthrombose. Ziel ist es, den Blutfluss in den tiefen Venen zu ändern. Dies wird erreicht durch die Einwirkung einer dynamischen mechanischen Kraft auf die Extremitätengewebe. Wenn der Wirkungsmechanismus der IPK untersucht wird, sollten mindestens...
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Langzeitergebnisse der Stent- Behandlung obstruktiver Läsionen der femoro-iliakalen Venen
Während chirurgische Eingriffe trügerische Ergebnisse hervorbrachten (4), wurde das Einsetzen eines Stents aufgrund mittelfristiger Ergebnisse (1-3) als Methode der Wahl zur Behandlung Verschlusskrankheit der femoro- iliakalen Venen erkannt. Wir berichten hier über unsere Erfahrungen und analysieren die Langzeitergebnisse des Stentings beichronischen Läsionen durch ilio-kavalen Verschluss.
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Das Schweizer Register für thermische endovenöse Kathetertherapie variköser Venen
Das Register sammelt Daten von Schweizer Phlebologie-Zentren, die endovenöse Katheterinterventionen in varikösen Venen durchführen. In dieser Serie wurden nur Laserinterventionen eingeschlossen. Das Ziel war, die Wirksamkeit (Okklusionsrate) und die Sicherheits-Endpunkte (tiefe Venenthrombose) zu überprüfen.
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Die Herausforderung neurologischer Symptome
Mehrere informelle und publizierte Berichte in der weltweiten medizinischen Literatur über seltene neurologische Symptome oder Vorfälle in Folge der Anwendung ultraschallgeleiteter Schaumsklerosierungstherapie (ultrasound guided foam sclerotherapy, UGFS) haben zu der gewissen Beunruhigung geführt (3, 4). Diese Berichte haben eine weitreichende Diskussion darüber ausgelöst, welche Maßnahmen Phlebologen...
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Die besten Heilungsraten beim Ulcus cruris venosum
Immer noch ist die häufigste Ursache für nicht heilende Wunden an den Beinen eine venöse Abflussstörung. Untersuchungen der letzten Jahre lassen aber darauf schließen, dass aufgrund demografischer Veränderungen der Anteil multikausal bedingter Ulcera cruris ansteigt. Deshalb ist eine gründliche diagnostische Klärung vor Beginn der Therapie eine conditio sine qua non, um optimale Heilungsraten zu erzielen.