Die Methode mit kathetergesteuerter Thrombolyse (Catheter Directed Thrombolysis, CDT) bei akutem Venenverschluss wurde 1991 von Okrent (1) eingeführt. In einem Review von Grossman acht Jahre später, der 263 Patienten mit fast einem Jahr Nachbeobachtung umfasste, lag die Erfolgsrate für die Wiedereröffnung der Venen...
Archiv
vasomed - Die Fachzeitschrift für Gefäßerkrankungen
-
Kathetergesteuerte Thrombolyse bei iliofemoraler TVT
-
Klinische und experimentelle Aspekte hämodynamischer Untersuchungstechniken bei der Duplexsonographie der Stammvarikose (Teil 1)
Mit dieser Untersuchung sollen die Möglichkeiten der venösen Duplexsonographie bei der Varikose unter dem Aspekt der hämodynamischen Betrachtungsweise, die durch die CHIVA Methode begründet wurde, näher erörtert werden. Das Prinzip der „hämodynamischen
Untersuchungstechnik“ ist auf verschiedene Befundkonstellationen übertragbar... -
Endovenöse Behandlungs- strategien nach ineffektiver Laserablationstherapie
Zur Behandlung rekanalisierter insuffizienter Stammvenen nach stattgehabter EVLT gibt es mehrere Alternativen. Zum einen wird nach wie vor die radikalchirurgische Stripping-OP mit kompletter Krossektomie und Seitenastexhairese sowie Perforanzligaturen durchgeführt. Zum anderen stehen verschiedene...
-
Versorgung chronischer Wunden bei kritischer Extremitätenischämie
Die Wundbehandlung bei einer chronischen kritischen Extremitätenischämie ist durch verschiedene Therapiekonzepte möglich. Ziel ist der Wundverschluss durch eine Hauttransplantation, einem mikrovaskulären Gewebetransfer oder die Epitheliaisierung unter einer Wundauflage. Damit dieses Ziel erreicht...
-
Erste Erfahrung mit der Ducest- Therapie bei der Behandlung chronischer Wunden
Das Ulcus cruris, sowohl arterieller als auch venöser Genese, findet sich in der Praxis oft als therapierefraktäre Wunde. Ebenso schlechte Heilungsverhältnisse findet man bei Amputationswunden bei Diabetikern. Mehrere Faktoren sind...
-
Aktuelle Typ-IV-Sensibilisie- rungen beim Ulcus cruris
Kontaktekzeme treten bei Patienten mit chronischen Ulzerationen im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung vermehrt auf. Studien der letzten zehn Jahre geben dabei Sensibilisierungsraten von ca. 40 bis 80 % an (1-13). Es ist auch bekannt, dass das Allergenspektrum der Patienten mit einem Ulcus cruris sich...
-
Cruropedale Gefäßchirurgie bei älteren Patienten mit diabetischer Fußläsion – macht das Sinn?
5 % aller Diabetiker entwickeln im Verlauf ihrer Erkrankung eine diabetische Fußläsion, fast zwingend verbunden mit einer peripheren Polyneuropathie. Zusätzlich bedeutet der Diabetes mellitus ein hohes Risiko für eine Arteriosklerose als Grundlage für eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK). Bei diesen Patienten ist...
-
Zystische Adventitiadegeneration – ein vaskuläres Problem mit extraluminaler Lösung
Als zystische Adventitiadegeneration wird die ein- oder mehrkammerige, solitäre oder mehrfache, schleimhaltige Zystenbildung in der Adventitia von gelenknahen Arterien oder seltener auch von Venen bezeichnet. Ursache scheint eine Entwicklungsstörung...
-
Gentherapie bei pAVK: aktuelle Studienlage
Aufgrund des steigenden Lebensalters und der zunehmenden Prävalenz des Diabetes wird in den nächsten Jahren eine wesentlich größere Inzidenz von fortgeschrittener pAVK erwartet, mit Patienten, die für die konventionellen Revaskularisations-Methoden nicht mehr in Frage
kommen. Aus diesem Grund ist es... -
Therapie des sekundären Raynaud- Phänomens und digitaler Ulzerationen bei Kollagenosen
Störungen der Mikrozirkulation sind charakteristisch für viele rheumatische Erkrankungen. Im Rahmen der Kollagenosen zeigen sich diese Störungen unter anderem als Raynaudhänomen (RP) und digitale Ulzerationen (DU). Das RP ist eine rezidivierende, vasospastische Durchblutungsstörung...
-
Medikamentöse Sekundärprophy- laxe bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit im Stadium II
Patienten, die an einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit leiden, weisen hohe kardiovaskuläre Ereignisraten und eine deutlich erhöhte kardiovaskuläre Mortalität auf. Um diese zu senken, wird von den Fachgesellschaften eine strenge Sekundärprävention gefordert. Literaturdaten sprechen aber dafür, dass diese Forderungen...