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vasomed - Die Fachzeitschrift für Gefäßerkrankungen

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Ausgaben: 01/2009  02/2009  03/2009  04/2009  05/2009  06/2009  

  • Klinische und experimentelle Aspekte hämodynamischer Untersuchungstechniken bei der Duplexsonographie der Stammvarikose

    Mit dieser Untersuchung sollen die Möglichkeiten der venösen Duplexsonographie
    bei der Varikose unter dem Aspekt der hämodynamischen Betrachtungsweise,
    die durch die CHIVA-Methode begründet wurde, näher erörtert werden.
    Das Prinzip der „hämodynamischen Untersuchungstechnik“ ist auf verschiedene
    Befundkonstellationen übertragbar und auch über die bisher veröffentlichten
    Untersuchungsmöglichkeiten hinaus variierbar. In dieser Studie werden Veränderungen
    des venösen Refluxes (Refluxzeit) in verschiedenen hämoynamischen
    Tests dargestellt und interpretiert: Die Verkürzung oder Normalisierung der Refluxzeit
    kann dabei ein günstiger prognostischer Indikator sein

  • Claudicatio venosa bei Langstreckenläufern

    Wir berichten über einen Langstreckenläufer, der nach einer Laufstrecke von etwa einem Kilometer über Schmerzen in der rechten Wade verbunden mit einem Taubheitsgefühl klagte, das nach Belastungsende rasch aufhörte. Die daraufhin durchgeführten orthopädischen und neurologischen Untersuchungen waren ohne pathologischen Befund. Auch fand man keine arterielle Durchblutungsstörung oder ein Entrapment als Ursache der Beschwerden. Bei fehlender klinisch sichtbarer Varikosis und ohne Hinweis auf stattgehabte Thrombose zeigt die Duplexsonographie nur rechts eine Varikosis der V. saphena parva. Diese wurde operiert. Der Patient konnte wenige Wochen nach dem Eingriff bereits wieder beschwerdefrei sein Trainigsprogramm aufnehmen.

  • Der gefäßkranke „austherapierte“ Patient aus gefäßchirurgischer Sicht

    Der Artikel befasst sich mit dem Grenzbereich zwischen Revaskularisationsversuch und Amputation bei schwerer Mangeldurchblutung der Beine. Im ersten Abschnitt werden die Grenzbereiche sowohl der akuten als auch der chronischen Ischämien definiert. Der zweite Abschnitt enthält Regeln und Richtlinien zur Entscheidungsfindung „austherapiert oder noch nicht“. Zur grundlegenden Beurteilung wird auf die 3-Punkte-Indikationsregel nach Vollmar zurückgegriffen. Um die Beurteilungsmöglichkeiten zu verfeinern, wird jeder Punkt hinterfragt und erweitert. Letztlich wird diskutiert, ob der Beinerhaltungsversuch mittels einer risikobehafteten peripheren Gefäßrekonstruktion gerechtfertigt ist, oder ob unter Berücksichtigung von Grundkrankheit und Lebenserwartung im Einzelfalle die primäre Amputation vorzuziehen ist.

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